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Austausch

Erlebnis DMS - unsere Gastschüler 2016

Die DMS - für manche eine Schule, für uns ein Erlebnis

”Stelle dir vor, du wachst eines Tages in einem fremden Haus auf, deine Eltern sind nicht da, nur 10% deiner Kleider sind im Schrank. Du ziehst dich an und bemerkst, wie kalt dir ist.  Verwirrt gehst du in die Küche, da begrüßen dich deine Gasteltern in einer komischen Sprache. Du erinnerst dich dann, dass das kein Traum ist; du bist in deinem Austauschjahr und heute ist dein erster Schultag.

Siehst du komisch aus? Was werden die anderen denken? Wie wirst du dich in der Schule orientieren? Du legst diese Gedanken beiseite, weil dein Bus in 5 Minuten fährt, nimmst deinen Schulranzen mit einem Heft und einem Stift auf die Schultern und gehst voller Hoffnung, Erwartungen und Aufregung los.

Deine erste Erfahrung: ein Treffen in der Aula. “Da sind so viele Menschen hier! Alle kennen sich schon….wie kann ich die alle kennenlernen? Wie kann ich wissen, wen ich  ansprechen kann? Jetzt habe ich Kopfschmerzen von diesem Vortrag….Mein Gehirn muss jedes Wort verarbeiten, verstehen, übersetzen. Jetzt geht’s los!”

Du kommst nach Hause. Dein Tag ist vorbei, hat er deine Erwartungen erfüllt? Natürlich nicht, deine Wünsche sind zu idealistisch gewesen. Doch in einer diffusen Weise fühlst du dich wohl. Es war doch schön, interessant und dann weißt du: Dies ist nur der Anfang und du bist verantwortlich, deine Reise wertvoll, spannungsvoll und fröhlich zu gestalten. Morgen ist ein neuer Tag, morgen gibt’s ein neues Abenteuer.

Jetzt lache ich während ich diese Zeilen lese, denn ich war so unerfahren, einfach ein blauer Fleck in einem schwarz-weißen Bild. Leben in Rumänien war so anders, die kulturell-gesellschaftlichen Normen meistens so ungewöhnlich. Die DMS war für mich wie eine Achterbahn im Hansapark: Manchmal in den Looping, manchmal unten, manchmal an der Spitze, aber immer in die Höhe, immer in Bewegung, ständig spannend und mit viel Adrenalin. Ich muss sagen, dass ich die nettesten Leute der Welt kennengelernt habe, meine Klassenkameraden, wunderschöne Freundschaften gebildet, tolle Lehrer getroffen, mein Deutsch verbessert, mich als Person definiert, die deutsche Kultur entdeckt, eine zweite Familie gefunden (die ich sehr, sehr lieb habe) und allgemein die beste Zeit meines Lebens gehabt habe. Aber genug von meinen Erfahrungen.“

Abb Gastschueler Dez2016

Hier abgebildet von links nach rechts:

  • Eszter Katjar (Ungarn)
  • Stefania Dutescu (Rumänien)
  • Maria Isabel Arzuaga Gonzalez (Brasilien, oben)
  • Julia Gerdner (Schweden, oben)
  • Elisa Luyet (Schweiz, oben)
  • Juan Carlos Velez (Mexiko, unten)
  • Kaima Sakata (Japan, unten)

Eszter

“Ich fühle mich sehr wohl. Schule hier ist ganz anders als in Ungarn. Hier bin ich weniger gestresst, habe viel mehr Zeit und muss auch weniger lernen. Die Schule sieht ähnlich wie zu Hause aus. Die Schüler hier sind zurückhaltender, was mich dazu gebracht hat, mehr sprechen zu müssen. So hat sich mein Deutsch sehr verbessert. Die Lehrer sind mehr als freundlich hier. In Ungarn wird in manchen Schulen die Prügelstrafe noch benutzt: Mit einem Lineal aus Holz werden die Hände der Kinder mehrmals geschlagen.  Bei uns dauert die Schule bis Juni und die Sommerferien gehen bis zum 15. September, dort haben wir weniger Pausen. Freundschaften habe ich insbesondere mit meinen Mitspielerinnen vom Fußballverein geknüpft. Geschichte und WiPo finde ich am schwersten und manchmal habe ich Schwierigkeiten, den Unterricht zu verstehen. Englisch mag ich gar nicht, darum habe ich mich entschieden, nach Deutschland zu kommen und mehr über diese Kultur kennenzulernen. Mein Ziel für diesen Austausch ist es, mein Deutsch auf ein muttersprachliches Niveau zu bringen. "

Juan

“Ich fühle mich ein bisschen einsam, doch ich bin hoffnungsvoll und wieß, dass ich im Verlauf dieses Austauschs mehrere Freunde finden werde. Allgemein denke ich, dass die Schule auf einem sehr guten Niveau ist, da viele internationale Ausflüge gemacht werden und so sind die Schüler offener zu den ausländischen Gästen. In meinem Spanischkurs fühle ich mich am besten, weil die Mitschüler meine Kultur kennenlernen und mich deshalb auch besser verstehen. Was mir schwer fällt, sind Geschichte und WiPo, obwohl ich immer aufmerksam bin trotz meiner geringen Sprachkentnisse. Ich denke, dass die Leute hier schüchterner sind, oder bin ich derjenige? Schule fängt zu früh an, denn mein Gehirn funktioniert besser um 10 Uhr morgens als um 7:45. Ich würde die Handyregeln verändern und auch besseres Wi-Fi gut finden. Warum Deutschland? Die Menschen hier haben eine sehr gute und richtige Denkweise und weil ein Freund  mir dieses Land empfohlen hat. Mein Ziel? Mehr über mich zu lernen.”

Kaima

“Es fällt mir schwer. Die Sprache, meine ich. Wir haben nicht mal das gleiche Alphabet. Im Vergleich zu Japan sind hier die Schüler viel aktiver. Da wir nach der japanischen Schule immer Arbeitsgruppen haben, habe ich viel mehr Freizeit dank der DMS. In Japan sind wir viel stiller im Unterricht, da die Lehrer einen langen Vortrag halten und wir Notizen schreiben. Unterricht ist interaktiver hier, die Lehrer sind  wie unsere Freunde. Sie siezen uns sogar! Zu Hause haben wir ein anderes Verhältnis zu unseren Lehrern, da unsere Kultur auf Ehre und Respekt den Älteren gegenüber basiert . Englisch ist so international, ich wollte eine speziellere Sprache lernen und bin hier gelandet. Ich mag Fußball und denke, Deutschland hat ein gut ausgebautes Netz zu anderen Kulturen im Vergleich zu uns, da wir eine Insel sind und darum auch isolierter und unabhängiger sind. Mein Ziel ist selbstsicherer zu werden, mehr Vertrauen in mich zu haben und die Sprache zu lernen.”

Maria

“Ich bin insgesamt zufrieden. Hier sind die Leute “kälter”: Sie sind pünktlich,  genau und machen ihre Arbeit zu Ende. Am Anfang war es schwer,  so viele Freunde habe ich auch jetzt nicht in der Schule, doch in Segeberg schon. Die Lehrer diskriminieren nicht, sie behandeln uns, als ob wir normale Schüler sind. Sie sind sehr nett und hilfsbereit zu mir. Am besten finde ich den Stundenplan, die Disziplin der Schüler und die Fächer Sport und Mathe. Ich würde die Handyregeln ändern und auch dazu raten, dass die Schule mehr kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten veranstaltet. Ich habe mich als Person geändert, mein Deutsch verbessert. Ich habe vor, mehr zu arbeiten, so dass ich vom Unterricht auch mehr als 70% verstehe. Mein Ziel ist, mehrere kulturelle Aspekte meinen weltanschaulichen Ansichten  hinzuzufügen und mich noch mehr als Person zu entwickeln.”

Elisa

“Alles ist allgemein gut. Die Leute sind nett, freundlich und hilfsbereit. Sie antworten immer auf meine Fragen. Ich mag es, dass der Stundenplan nicht so streng ist, da wir ständig Entfall haben und auch eine lange Mittagspause. Ich bin viel selbstständiger, seitdem ich in Deutschland angekommen bin, obwohl ich nicht viel vom Unterricht verstehe und obwohl mir Deutsch und WiPo  schwer fallen. Am besten gefallen mir Französisch, Mathe und Physik, weil wir sehr viele Experimente machen. Trotzdem würde mir noch mehr Interaktivität im Unterricht gefallen. Meine Gastfamilie ist die süßeste! Was ich an DMS ändern würde? Der Vetretungsplan ist nachmal verwirrend, ansonsten bin ich total zufrieden. Ich bin nach Deutschland gekommen,  um die Sprache zu lernen, mehr von der Landschaft zu sehen, Spaß zu haben, Freunde zu finden und Bretzel zu essen.”

Julia

“Ich fühle mich wie in einer Routine gefangen. Man kann beobachten,  dass die Deutschen einen großen Wert auf Schule legen. Meine Klassenkameraden sind lustig und nett. Ob ich Freunde gefunden habe? Hängt davon ab, was du als  Freund definierst. Einen echten sozusagen habe ich noch nicht gefunden. In Schweden analysieren wir viel mehr als hier und äußern unsere Meinung öfter. Hier gibt es viel mehr “Papierarbeit” und man muss auch selbstbewusster sein. Ich denke, die Lehrer sind zu seriös, sie könnten ihre Haltung ändern, so dass sie zum Beispiel unseren Vorname benutzten, wenn sie sich mit uns unterhalten. Naturwissenschaftliche Fächer finde ich schwer, die humanistischen aber sind genau für mich geeignet. Weil ich nicht benotet werde, fühlt sich Schule meistens wie eine Routine an; sie hat keine Wirkung auf mich. Ich mag Deutschland für die Technomusik und Freidenker. Ich habe vor, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und auch mehr zu arbeiten, um das zu erreichen. “

Stefania Dutescu

Mein Jahr in den USA

Hey! Ich bin Tabea und ich verbringe mein 11tes Schuljahr in den USA. Ich lebe mit meiner Gastfamilie in Longview, Washington State, an der Pazifikküste. Mit meiner Gastschwester Brooke gehe ich in die Mark Morris High School. Die Schule ist hier ganz anders : ich habe nur sechs Fächer und die jeden Tag. Neben Mathe und Civics (=Wipo) habe ich Töpfern (Ceramics) und Chor in meinem Stundenplan. Gerade Chor macht mir sehr viel Spaß.

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15:05-15:50 Uhr 9. Stunde

 

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