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Studienfahrt nach Prag

Studienfahrt 2019 – Prag – Q2b

Was fällt einem zu Prag als allererstes ein? Diese Frage stellt man sich bestimmt, wenn man an die Hauptstadt Tschechiens denkt – jedenfalls, wenn man im Geographie- oder Physikprofil ist. Den Physikern wird wohl als allererstes Škoda Auto eingefallen sein und den Geographen die verschiedenen Architekturepochen, welche sich oft innerhalb nur eines Gebäudes wiederfinden lassen.

Am Donnerstag, dem 26. September, hatten wir einen Fachtag. Dieser war zunächst profilgebunden, sodass die Geographen Plakate ausarbeiteten zu Themen wie der Siedlungsgeographie oder auch Raumordnung und Stadtplanung Prags. Das Physikprofil arbeitete an kurzen Vorträgen, sowie auch Plakaten, zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren und weiteren Themen.

Die entworfenen Plakate werden nach den Herbstferien 2019 in der Pausenhalle für alle Schüler/innen und Lehrer/innen zugänglich sein. Der Fachtag sollte uns auf die bevorstehende Studienfahrt vorbereiten. Das Vorwissen half uns bei genaueren Analysen vor Ort.

Am darauffolgenden Tag war es auch schon soweit: Es ging um 8:00 Uhr morgens los. Der Zug fuhr von Neumünster direkt nach Prag durch. Dies fanden alle Teilnehmer der Studienfahrt sehr praktisch, da es zu keinem Gehetze kommen konnte, da wir keinen Anschlusszug erreichen mussten. Nach einer schier unendlich erscheinenden Fahrt kamen wir um 15:15 in Prag an.

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Dort wurden wir von einer netten Dame, welche bei Czech Holidays für Herolé arbeitet, empfangen. Es folgte ein kurzer Fußmarsch von etwa 200 Metern ins Hostel. Dort konnten wir erst einmal unsere Zimmer beziehen und uns entspannen. Um 18:00 Uhr gab es Abendbrot. Dieses bestand alltäglich aus Nudeln und anderen verschiedenen Leckereien. Am ersten Abend gab es zu den Nudeln Fleisch- und Gemüsespieße.

Gegen 20:00 Uhr fuhren wir mit der Straßenbahn (Linie 12) ins Zentrum Prags. Dort führten uns Mitschüler zur Karlsbrücke, an welcher wir schöne Bilder aufnehmen oder den Blick auf die Stadt und die Moldau genießen konnten. Nun hatten wir Freizeit.

Wir durften uns frei im Zentrum bewegen und die Stadt erkunden. Manche streiften einfach nur herum, andere wiederum konnten sich die Baumstriezel nicht entgehen lassen. Um 22:30 trafen wir uns alle an der astronomischen Uhr, am Rathaus. Dort sahen wir den Aposteln zu, wie sie zu jeder vollen Stunde sich oberhalb der Uhr hin und her bewegten. Alle Bewegungen konnte man allerdings nicht aufnehmen, da dies schlicht zu viele waren.

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Nach diesem sehr anstrengenden Tag ging es zurück ins Hostel, in welchem der Tag noch nicht für beendet erklärt werden konnte, jedenfalls nicht bei uns Schülern. Wir ließen das Tag noch einmal Revue passieren. Frau Gröhn und Herr Hoenig kontrollierten noch einmal, ob alle Schüler auf ihren Zimmern waren, und wünschten uns eine gute Nacht. Am nächsten Morgen mussten wir schließlich wieder früh aufstehen…

Den Samstag starteten wir mit einer Stadtführung, diese dauerte letzten Endes knapp vier Stunden. Ein sehr wichtiger Aspekt war die Architektur. Wir lernten einiges über die verschiedenen Entwicklungsphasen der Stadt und Architekturstile. Gegen 14:00 Uhr wurden wir in unsere Mittagspause entlassen, sodass wir vom Wenzelsplatz aus, hier endete die Führung, einen Ort zum Essen suchen konnten.

Nach dem Abendbrot im Hostel ging es ins Schwarzlichtheater. Dort sahen wir das Stück „The little prince today“. In diesem wurden viele aktuelle Themen behandelt, vom Klimaschutz über Drogenkonsum, war alles dabei. Zwei Schüler aus unserer Klassen waren selber auf der Bühne, da diese in das Stück spontan eingebunden wurden.

Am nächsten Tag wurden wir durch die Prager Burg geführt. Die Führung dauerte drei Stunden. Wir sahen unter anderem die Gärten, den Veitsdom, das Innere der Burg, mit dem Fenster des berüchtigten „Prager-Fenstersturzes“ und das Goldene Gässchen.  Als die Führung gegen Mittag beendet war, bekamen wir erneut freie Zeit. Anschließend trafen wir uns zum gemeinsamen Besteigen des Aussichtsturms Petřín.

Um auf diesen zu gelangen mussten wir zunächst den Berg hinaufwandern, da die Standseilbahn überfüllt und die Wartezeit enorm war. Es bot sich ganz oben auf dem Turm ein gigantischer Blick. Und allen, denen es wegen anfänglichen Problemen mit der Höhe oder der Gesundheit schwer fiel nach oben zu kommen, waren am Ende stolz auf sich selbst. Zudem setzten uns die vergleichsweise hohen Temperaturen zu.

Anschließend fuhren wir mit der Standseilbahn zurück an den Fuß des Berges und anschließend ins Hostel. Dort trafen wir uns um 18:00 Uhr wieder zum Abend bvdgessen. Nach diesem hatten wir dann nicht allzu lange Zeit, da wir um 20:00 Uhr beim Schwarzlichtminigolf sein wollten. Dieses Abendprogramm war für den Großteil der Gruppe sehr lustig. Nach etwa 1 ½ Stunden ging es mit der Straßenbahn zurück ins Hostel.

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Am Montag wurden wir nach dem Frühstück von einem Bus abgeholt und nach Theresienstadt gefahren. Dort nahmen wir eine Stunde lang an einer Führung teil. Diese war sehr informativ und brachte alles, was erzählt wurde, sehr nahe an einen heran. Es wurde sehr lebendig erzählt. Zum jeweilig angesprochenen Thema wurde auch sofort der jeweilig passende Ort in der kleinen Festung aufgesucht, sodass ein besserer Eindruck anstand. Im Anschluss an die Führung sahen wir uns noch einen kurzen Film über das Ghetto Theresienstadt an. Nach einem freien Nachmittag fuhren wir abends noch gemeinsam mit einem Ausflugsschiff auf der Moldau. Es bot sich, wie so oft, eine sehr schöne Aussicht auf das nun beleuchtete nächtliche Prag.

Am Dienstag wurden wir erneut vom Bus abgeholt. Dieser fuhr uns diesmal zu den Škoda Werken für eine dreistündige Besichtigung. Wir konnten beispielsweise sehen, wie die einzelnen Karosserieteile eines Autos gepresst wurden.

Die Informationen waren sehr interessant. Der Lärm wiederum war nicht ganz so schön, gehört aber natürlich zu einer Fabrik dazu. Wir konnten uns eine Karosserie anschauen, wie sie nach der Montage aussieht. Alles durften wir allerdings nicht sehen, da derzeit ein neues Automodell gebaut würde. Dafür durften wir uns die Produktion der Motoren anschauen. Diese war ebenfalls sehr interessant, wenn auch teils beängstigend, da dort sehr viele Roboter arbeiten.

Nach etwa zwei Stunden ging es dann ins Museum von Škoda, in welchem uns dann einiges über die ersten Autos der Firma erzählt wurde. Man konnte sowohl die alten als auch die neuen Modelle begutachten. Nach dem Mittagessen vor Ort fuhren wir mit dem Bus weiter. Dieser brachte uns zu der Brauerei Velké Popovice, in welcher uns etwas über den Betrieb und anschließend über das Bierbrauen erzählt wurde. Nach der Führung ging es dann wieder ins Hostel zum Abendbrot.

Nach diesem fuhren wir als Gruppe noch einmal ins Zentrum, gingen über die Karlbrücke und warteten dann ein wenig auf Ivana. Sie war in der E-Phase bei uns in der Klasse und kommt aus Prag, weshalb ein Treffen natürlich gut passte. Während wir gewartet haben, konnten wir unter anderem einem Akkordeonspieler zuhören, welcher auf der Karlsbrücke saß und spielte.

Als Ivana bei uns war, sind wir alle gemeinsam durch die Stadt gegangen und haben die eine und andere Süßigkeit gekauft (es gab gefühlt alle 10-20 Meter einen Süßigkeiten Laden). Im Anschluss fuhren wir zurück ins Hostel und machten es uns dort noch gemütlich, tranken Cola und Sprite und aßen Pizza. Der Tischkicker darf natürlich nicht vergessen werden, da einige spannende Spiele dort ausgefochten wurden. Und auch das Spiel „Wo liegt das?“ darf nicht ausgelassen werden. Dies war gerade für uns Geographen sehr lustig, aber auch für die Physiker.

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Nach einer etwas kürzeren Nacht als sonst und einem guten Frühstück, ging es zu etwa 10:30 zum Prager Hauptbahnhof. Dort hatten wir noch zwei Stunden Zeit. Einige Personen schoben abwechselnd Kofferwache und die anderen waren unterwegs. Um 12:32 fuhr dann unser Zug los. Um 19:38 waren wir in Hamburg und 59 Minuten später in Bad Oldesloe, von wo aus wir losfuhren in Richtung Bad Segeberg. Dort kamen wir um 20:51 an und wurden von unseren Familien herzlich empfangen.

Es lässt sich abschließend noch sehr viel sagen und erzählen, wird hier aber nicht mehr getan.
Ein paar letzte Worte zur Fahrt: Es war sehr schön, alle hatten ihren Spaß und es wurde auch einiges gelernt. Es gab sehr viele schöne Momente. Das Klassenklima wurde bei den Anwesenden gestärkt.

Bericht von Philipp A. Stamp und Kian Tillmann

Bilder: Philipp A. Stamp

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