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Polenaustausch 2015

Begegnung mit unserer polnischen Partnerschule aus Pszczyna (deutsch: Pleß; Woiwodschaft Schlesien) vom 07.09.2015 – 12.09.2015

Die Austausch- und Begegnungsfahrt mit unseren Freunden aus Polen konnte auch im Jahre 2015 durchgeführt werden. 15 Schülerinnen und Schüler der DMS, begleitet von Herrn Matthiesen und Frau Pertus, trafen 20 Schülerinnen und Schüler aus Pszczyna in Begleitung dreier polnischer Lehrkräfte, davon zwei Deutschlehrerinnen, die als Sprachmittler stark gefordert waren. Herzlichen Dank dafür.

 

Treffpunkt war zunächst Posen. Am Do., d. 10.09. fuhren dann beide Gruppen nach Berlin, wo sie am Samstagabend Abschied voneinander nahmen.

An beiden Orten stand neben dem Kennenlernen, der Geselligkeit, dem Spaß und der Unterhaltung die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Deutschen und Polen in den so belasteten Jahren von 1939 – 1949 im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler hatten das Schicksal ihrer jeweiligen Familien in jenen Jahren erforscht und trugen einander die Ergebnisse an zwei Abenden vor. Wie sehr sich die Schicksale ähnelten, besonders hinsichtlich der Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und zerrissenen Familien.

Die zahlreichen Spuren deutscher Herrschaft und Besatzung in der Stadt Posen waren Thema einer Stadtführung. Der brutale und menschenverachtende Umgang mit der polnischen Bevölkerung in den Jahren der Besetzung durch das nationalsozialistische Deutschland zeigte sich beim Besuch des deutschen Polizeilagers Zabykowo vor den Toren Posens. Hier entstand auch das Gruppenfoto an der offiziellen Gedenkstätte. Es handelte sich bei diesem Lager um nur eines von vielen Konzentrationslagern, Straflagern (sog. Arbeitserziehungslager) und Zwangsarbeiterlagern in und um Posen.

Das Thema Zwangsarbeit füllte in Berlin einen ganzen Tag. Die Gruppe besuchte das Dokumentationszentrum NS Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide. Das Ausmaß der Zwangsarbeit hat uns alle überrascht. Es arbeiteten ca. 8 Mio. ausländische Zivilarbeiter, 4,5 Mio. Kriegsgefangene, 1,1 Mio. KZ-Häftlinge und 200.000 Strafgefangene als Zwangsarbeiter im Deutschen Reich. Somit war mehr als jeder vierte Arbeiter und Angestellte im Reich ein Zwangsarbeiter! Diesen Zahlen sind 13 Mio. Zwangsarbeiter in den vom Deutschen Reich besetzten Gebieten hinzuzuzählen. Unvorstellbar.

Anlässlich des 70. Jahres des Kriegsendes hatte das Deutsch-Polnische-Jugendwerk in Warschau zusätzliche Fördermittel bereitgestellt. Unser Programm passte in die Ausschreibung und wir durften uns zusätzlich zu der üblichen Förderung über eine weitere großzügige finanzielle Unterstützung freuen, vgl. das DPJW Logo unter der Überschrift. Vielen Dank dafür!

Text: A. Matthiesen, F. Pertus

 

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