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Umgang in Zeiten von Corona

Es ist besser, eine Kerze anzuzünden,

als über die Dunkelheit zu klagen.

(chinesisches Sprichwort)

Was kann mir im Umgang mit der Situation in Coronazeiten helfen?

 

Liebe SchülerInnen,

ich möchte heute als Schulseelsorgerin ein paar Ideen vorstellen, was Ihr tun könnt und an wen Ihr Euch wenden könnt, wenn euch die Decke auf den Kopf fällt oder die Stimmung schlecht ist oder schlecht zu werden droht.

Was kann dir im Umgang mit der Situation helfen?

Sicherheit herstellen:

Hole dir zu deinem Alter passend nur Informationen aus verlässlichen Quellen! (Wenn du noch jünger bist, frage deine Eltern, was verlässliche Quellen sind!) Das hilft, dass sich die Gedanken nicht verselbstständigen können. Somit stellt man Sicherheit in einer Situation her, in der Ängste und Sorgen vollkommen normal und nachvollziehbar sind.

Gefühle akzeptieren:

Rasch wechselnde Emotionen sind normal in Krisensituationen z.B.: Hilflosigkeit, Angst, Wut, Ärger, Trauer oder Gefühle von Sinnlosigkeit, die plötzlich von dem Bedürfnis nach totaler Albernheit und der Lust auf blöde Witze abgelöst werden. Alles darf sein!

Humor zulassen:

Humor ist erlaubt! Er ist ein starkes Mittel gegen Hoffnungslosigkeit, Lächeln und Lachen bringen oft Erleichterung.

Ziele setzen:

Das gibt dir ein Gefühl der Kontrolle zurück. Die Ziele müssen realistisch sein und den Umständen angemessen. Das kann sein: ein Tagebuch anfangen, neue Fertigkeiten lernen, dein Zimmer aufräumen, Arbeiten erledigen, die sonst immer liegen geblieben sind.

In Kontakt bleiben:

Es ist wichtig mittels Internet und Telefon weiterhin soziale Kontakte zu pflegen. Das Thema Coronavirus sollte nicht das ganze Gespräch bestimmen. Achte immer darauf, dass du mit deinem Gegenüber auch über schöne Sachen sprichst! Mache regelmäßige Telefon-, Skype- oder WhatsApp-Termine mit deinen Freunden und Freundinnen ab und auch mal mit den Großeltern oder Tanten und Onkeln. Denk` an die, die jetzt viel allein sind. Ruf` sie häufiger an und nimm` dir Zeit für das Gespräch.  Vielleicht schreibst du ja sogar mal wieder eine Postkarte oder einen Brief.

Ablenkung suchen:

Lenke dich immer mal wieder bewusst vom vorherrschenden Coronavirus-Thema ab: Lesen, Hobbys nachgehen (sofern möglich) oder z.B. bewusst kochen, vielleicht kannst du da jetzt Papa oder Mama helfen und gleichzeitig etwas lernen, was du später brauchst. Frage dich -nicht nur im Haushalt - wem du helfen kannst, wobei du behilflich sein kannst.

Aktiv bleiben:

Erledige Dinge, für die du sonst keine Zeit hast, entscheide dich bewusst für positive Aktivitäten, die du auch gut drinnen machen kannst, beispielsweise Basteln, Handarbeiten, Lieblingsmusik hören (und machen), einen guten Film, deine Lieblingsserie gucken (vielleicht gleichzeitig mit einer Freundin, einem Freund), malen, zeichnen usw. .

Körperlich betätigen:

Es ist wichtig, den körperlichen Ausgleich nicht zu vergessen. Körperliche Betätigung hilft, Stress und Belastung abzubauen. Auch zu Hause und allein kannst du Yogaübungen oder ein Workout, eine Fitnessübung durchführen.

Einen Alltagsrhythmus bewahren:

Versuche auch in dieser Ausnahmesituation in einem gewohnten Ablauf zu bleiben. Stehe zu einer bestimmten Zeit auf, erledige möglichst zunächst deine Aufgaben, um dann Freizeit zu haben. Beschränke - wie sonst auch - die Zeit, in der du am Computer bist, spielst/zockst. Außerdem solltest du zu den üblichen Zeiten essen und zu Bett gehen. Das hilft dem Körper und der Seele.

Ressourcen aktivieren:

Suche dir Dinge, die dir Mut machen, sammle z.B. Sätze, die dich beruhigen und dir Sicherheit geben, z.B.: Wir werden die Situation gemeinsam bewältigen! oder sammle Sätze, Bilder oder Cartoons, die dir bessere Laune machen. Schreibe sie schön auf und hänge sie an eine gute Stelle!

Darüber reden:

Mit Freunden und Freundinnen, mit Familienmitgliedern, die Sorgen offen zu teilen, hilft auf jeden Fall. Suche dir aktiv GesprächspartnerInnen, die dir guttun. Denke auch über alte Freundschaften nach. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sich mal wieder bei jemandem zu melden, mit dem du länger keinen Kontakt hattest.

 

An wen kann ich mich wenden?

Wenn von denen gerade keine/r Zeit für dich hat, denk` darüber nach, an wen du dich aus dem schulischen Umfeld wenden magst, z.B. dein/e Klassensprecher/in, deine Jahrgangssprecher/in, deine Mentorin oder deinen Mentor. Für die SchülerInnen der 5. und 6. Klassen stehen auch einige VertrauensschülerInnen aus der Oberstufe für Gespräche bereit. Frag` bei Interesse deinen Mentor, deine Mentorin, der/die findet dann bestimmt jemanden für dich. Oder du wendest dich an die Schülervertretung. Vielleicht möchtest du dich aber auch an deine Klassenlehrerin oder deinen Klassenlehrer wenden. Überlege dir, wer für dich der beste/die beste Ansprechpartner/in ist.

Außerdem ist natürlich unser Schulsozialarbeiter, Herr Grüllich, für dich ansprechbar. Du kannst ihn in der Zeit von 9 bis 12 Uhr an Werktagen auf seinem Diensthandy erreichen. Die Telefonnummer ist: 0172/4328241. Ich bin -  als Schulseelsorgerin - unter meiner Schul-E-Mailadresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erreichbar.

Wenn du lieber mit jemandem reden möchtest, der dich gar nicht kennt oder/und du zu ungewöhnlichen Zeiten Gesprächsbedarf hast, dann kannst du folgende Wege gehen:

Nummer gegen Kummer:

am Telefon unter folgender Nummer: 116111

online unter: www.nummergegenkummer.de

 

Eine andere Möglichkeit ist die Telefonseelsorge:

am Telefon unter folgender Nummer: 08001110111

online unter: www.telefonseelsorge.de

 

Oder du kannst dich an den Kinderschutzbund in Bad Segeberg wenden:

am Telefon unter folgenden Nummern:

04551/88888  oder bei Frau Ohrtmann direkt über ihr Diensthandy:  0160/94933176

online findest du weitere Informationen unter: www.kinderschutzbund-se.de

Weitere Informationen und Hilfsangebote findest du, wenn du (vielleicht mit deinen Eltern) im Internet nach Beratungsangeboten in Bad Segeberg guckst.

Mit Worten des großen jüdischen Literaten Elie Wiesel (1928-2016) grüße ich euch ganz herzlich:

„Ich weiß - und ich spreche aus Erfahrung -, dass wir selbst in der Finsternis Licht schaffen und Träume des Mitfühlens nähren können. Wie auch immer die Frage lautet – Gleichgültigkeit und Resignation sind nie die Antwort. Das Wunder: Eine Geschichte von der Verzweiflung wird zu einer Geschichte gegen die Verzweiflung.“

Eure Schulseelsorgerin

Anja Kielmann

wüstenrose

Überarbeitete Quellen: S. Boehmann und E. Nieke (Schulseelsorgerinnen aus Hamburg und Berlin), http://www.bundesheer/at/archiv/a2020/corona/artikel.php?id=5494, eingesehen am 26.03.2020 und Elie Wiesel: Mit offenem Herzen, Freiburg 2012, S.88f und alle im Text angegeben Internetadressen.

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