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Einschulung 2017

Liebe Eltern und Großeltern,
liebe Geschwisterkinder -
und vor allem natürlich: Liebe Fünftklässlerinnen und Fünftklässler!

Herzlich Willkommen bei uns an der Dahlmannschule!

So eine Einschulung in eine neue Schule ist etwas Aufregendes, für alle, das weiß ich, weil ich ja selbst als Schülerin oft in neue Schulen eingeschult worden bin und auch, weil ich eine Mutter bin, die mehrere Kinder hat, die in neue Schulen eingeschult worden sind…. Also:

Ich weiß genau, wie aufgeregt ihr alle seid! Ihr fragt euch: Auf wen werde ich treffen? Was für Lehrer werde ich haben? Werden wir uns gut verstehen? Werde ich neue Freunde haben? Werden auch alle hier nett zu mir sein?

Als ich früher meine Kinder beim Abendessen einmal gefragt habe: „Sagt mal, was ist für euch eigentlich ein guter Lehrer?“ – und das ist viele Jahre her, meine Kinder haben jetzt selbst schon Kinder – da haben sie, wie aus der Pistole heraus, alle gesagt, und das gilt, glaube ich, für alle Zeiten: „Also Mama, das ist doch ganz einfach. Ein guter Lehrer ist einer, der mich mag und der sein Fach mag und der gerecht ist“. Und ja, so ist es auch: Ein guter Lehrer ist ein Lehrer, der Schüler gern hat, der von seinem Fach begeistert ist, und der gerecht beurteilt.

Und, liebe Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, genau das kann ich euch schon mal versichern: Ihr werdet hier bei uns an der Dahlmannschule nur gute Lehrer haben! Ihr könnt also erst einmal ganz beruhigt sein. Das ist das Erste.

Was noch wichtig ist, wenn man an eine neue Schule kommt? Ihr habt Recht: die Freunde! Wir haben uns bemüht, die Klassen so einzuteilen, dass ihr mit euren bisherigen Freunden in eine Klasse kommt. Aber ihr werdet natürlich auch viele neue Kinder kennenlernen und viele neue Freunde finden. Dafür gibt es bei uns die Kennenlerntage und die Wandertage, die Klassenfahrten und viele Feste... Und wenn es mal Streit gibt (und den gibt es natürlich auch mal, das ist ganz normal und gehört dazu), dann gibt es die Streitschlichter bei uns, denn Streit untereinander regeln die Kinder bei uns ganz allein; das können sie auch viel besser als die Erwachsenen.

Und damit bin ich auch schon bei der dritten wichtigen Sache für euch, und dafür lese ich euch ein kleines Gedicht vor. Es ist ein Gedicht von Joachim Ringelnatz und es reimt sich nicht immer, denn nicht alle Gedichte müssen sich immer reimen (das lernt ihr im Deutschunterricht bei uns noch).

Und es ist auch ein Gedicht für Erwachsene, also auch für eure Eltern, obwohl Joachim Ringelnatz es so genannt hat: Gedicht für Kinder, die keinen Schiss haben. Und es handelt vom Lernen und Forschen (bei uns an der Dahlmannschule wird nämlich viel geforscht und ausprobiert, in allen Fächern, nicht nur in Physik). Und es geht so:

Wer was erfindet, wird nicht furchtbar reich, und was man erfindet ist eigentlich gleich.
Wenn man nur allerlei Dinge zusammenmischt, noch länger als bis es pufft und zischt,
dann wird man auch nicht in wenigen Stunden berühmt oder macht Gold.
Ich hab‘ mal was zur Hälfte erfunden, aber Wolfgang, mein Bruder, der wollte nicht mehr,
also, wenn ihr was erfinden wollt, dann müsst ihr es auch zu Ende machen,
und ich kann euch schon mal sagen, es ist sehr, furchtbar sehr schwer.
Das Allerwichtigste ist die teure, furchtbar gefährliche Salzsäure, die findet ihr entweder im Klosett
oder ganz oben auf einem Brett.
Dann legt ihr einen Goldfisch oder einen anderen Fisch - es kann auch ein Rollmops sein -
nicht etwa auf einen Tisch, sondern auf Elfenbein (findet ihr bei uns in der Biologie)
und zwar auf die weißen Tasten von einem Klavier (steht im Musikraum!).
Ihr müsst die Fische aber vorher mit Bier oder mit Zahnpasta kneten und dann auch tottreten, damit sie auch liegenbleiben.
Und dann müsst ihr Seife und Zwiebeln darüber reiben und Pfennige, Nachtleuchterstücken und anderes Kupfer 
tief in die Fische drücken
und ganz langsam darüber die Salzsäure träufeln.
Und dann holt ihr schnell eine Schaufel voll glühender Kohlen
(mein Bruder ließ mich damals die Schaufel nicht holen –
also ihr müsst es zu Ende machen, dann wird`s schon gelingen.)
Und wenn eure Eltern kommen und was wollen,
dann müsst ihr zum Trotz in die glühenden Kohlen fassen und schreien
und ihnen sagen,
sie sollen euch einfach in Ruhe lassen.

Ja, liebe Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, das war das dritte Wichtige, das ich euch sagen wollte: Lernen könnt ihr - und sollt ihr - allein. Und darum ist dieses Gedicht auch ein bisschen mit für eure Eltern:

Liebe Eltern, lassen Sie Ihre Kinder selbstständig werden, lassen Sie los!

Sorgen Sie für ein gutes Lernumfeld zu Hause und dafür, dass Lernen ein Thema in der Familie ist. Den Rest erledigen wir.

Das war`s, liebe Kinder, das war die Einschulungsrede. Ihr bekommt eine Rede, wenn ihr eingeschult werdet bei uns - die Einschulungsrede - und ihr bekommt eine, wenn ihr wieder ausgeschult werdet. Das ist die Abiturrede. (Dazwischen könnt ihr machen, was ihr wollt). Ihr müsst dabei nur ein ganz paar Regeln beachten, und die sagen euch jetzt gleich eure Klassenlehrer, denn jetzt geht`s ab in die neuen Klassen – und darauf wartet ihr bestimmt schon die ganze Zeit ganz gespannt!

Ich freu mich auf euch!
Ich wünsche euch einen tollen Start hier bei uns!
Wir seh`n uns!

Los geht’s!

Nele Degenhardt
Schulleiterin

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